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BeitragVerfasst: Mo Jul 25, 2011 16:59 
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Nun geht es leider etwas verspätet los.

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Tigger und Felix verabschieden sich und Tigger überreicht ihm ein Geschenk aus Hildesheim.

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Für die Fahrt zum Bahnhof hat sich der König etwas ausgedacht.

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Mit der neuen königlichen Kutsche fährt Felix...

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...zum Bahnhof.

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Er steigt in den RCE.

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„Sehr geehrten Damen und Herren, ich begrüße sie recht herzlich im Radiocontrollexpress nach Zwickau. Wir wünschen ihnen eine angenehme Fahrt!!“

Ende von Björn

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BeitragVerfasst: Mi Aug 03, 2011 14:16 
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DerSachse
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So, nun ist Felix endlich in Zwickau angekommen. Ich habe ihn natürlich am Bahnhof erwartet.

100_5595.JPG

Weitere Bilder folgen in Bälde.

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BeitragVerfasst: Sa Aug 06, 2011 16:44 
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Am Schedewitzer Bahnhof traf Felix auf einen auffällig gekleideten Mann. Er trug eine grüne Uniform, wie sie zu Zeiten des sächsischen Königs üblich war. Er ging auf Felix zu und begrüßte ihn.
Der Sachse: "Schönen guten Tag! Herr Zirndörfer nehme ich an?! Ich habe Sie schon erwartet!"
Felix: "Freut mich sehr!"
Der Sachse: "Ich bin der Sachse! Polizist im Dienste des Königs August dem Starken! Ich habe von ihm den Befehl erhalten, sie in Sachsen ein bisschen rumzuführen, damit Sie mal sehen, wie schön es dort wieder ist seit der Wende!"
Felix: "Nun denn, da bin ich mal gespannt. Wo fangen wir an?"
Der Sachse: "Ich schlage vor, wir steigen in die Straßenbahnlinie 3 ein und fahren zum Hauptmarkt, mitten im Zentrum."
Felix: "Na das klingt doch schonmal gut..."

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Als die beiden auf dem Hauptmarkt ankamen, begegneten ihnen 2 etwas merkwürdig anmutende Frauen. Die eine hatte lange, ziemlich wirre Haare und trug eine Brille; die andere war ziemlich aufgestylt. Beide waren Mitte 50 und scheinbar vom Shoppen unterwegs. Die Blonde drehte sich zu ihrer Begleiterin um und machte sie auf Felix und den Sachsen aufmerksam.
Hilde: "Schau mal, Elfriede, die beiden Herren da, die sehen komisch aus. Der eine ganz in Grün und mit ner Kamera. Bestimmt ein Tourist. Der kann ruhig mal seinen A..."
Elfriede: "Lass mal gut sein Hilde! Der sieht doch ganz passabel aus. Und der andere in der Uniform ist auch nicht zu verachten. Schon ziemlich stattlich!"
Der Sachse bemerkte diese kleine Unterhaltung und drehte sich zu den beiden Damen um.
Der Sachse: "Meine Damen, ich grüße Sie! Wir beide sind auf der Durchreise. Ich habe vom König den Auftrag erhalten, ihm unser schönes Sachsen zu präsentieren. Und so führte uns unser Weg nach Zwickau. Sie können sich uns gern anschließen, wenn Sie möchten!"
Elfriede: "Also Hilde, was meinst Du dazu?"
Hilde: "Ach, von mir aus! Vielleicht kommen wir noch am Netto auf der Crimmitschauer vorbei! Brauche mal wieder Haarspray. Also los!"

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BeitragVerfasst: So Aug 07, 2011 15:47 
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Der Sachse: "Also gut! Beginnen wir mit unserer Führung. Der Platz, auf dem wir stehen ist der Hauptmarkt. Er soll im 13. Jahrhundert schon existiert haben. Hier finden sich viele Sehenswürdigkeiten wie das Schumannhaus aber auch jede Menge Gastronomie, die für jeden etwas bereithält."
Hilde: "Ja, das stimmt. Nur leider keinen Supermarkt!"
Elfriede: "Ach naja, dafür gibt es ein paar Modeläden. Für eine Frau wie mich genau das richtige. Außerdem im Sommer mal hier im Freien zu sitzen, das hat schon was."
Felix: "Das große Gebäude in Gelb, was ist das denn?"
Der Sachse: "Das ist das Zwickauer Rathaus! Dort hat die Oberbürgermeisterin, Frau Dr. Pia Findeiß ihren Sitz. Des weiteren gibt es dort auch ein Bürgerbüro und ein wunderschönes Restaurant, was erst dieses Jahr eröffnet hat..."
Elfriede: "Und ein modegeschäft!"
Der Sachse: "Genau!"
Felix: "Das ist ja mal was ungewöhnliches. Ich meine, einen Ratskeller gibts ja überall, aber einen Modeladen..."
Hilde: "Na wer weiß, was die sich dabei gedacht haben..."

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Der Sachse: "Hier sehen Sie das Gewandhaus. Früher war es mal ein Kaufhaus der Tuchmacher, die im Mittelalter hier sehr stark vertreten waren. Heutzutage ist es das Stadttheater. Ein wunderschöner Bau, aber durchaus sanierierungsbedürftig."

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Felix: "Ah, das sieht ja aus wie Robert Schumann!"
Hilde: "Ja, das ist richtig. Ich glaube, das war ein Dichter oder Philosoph!"
Der Sachse: "Aber nein, meine Dame, ich bitte Sie! Schumann war ein bedeutender Komponist, der hier geboren wurde. Soweit ich informiert bin, ist er Ihnen auf ihrer Reise bereits begegnet."
Felix: "Ja, da haben Sie Recht. Woher wissen Sie das?"
Der Sachse: "Tja, als Polizist hat man so seine Quellen."
Hilde: "Ja, ich werd Sie auch mal beschatten..."

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BeitragVerfasst: So Aug 07, 2011 23:11 
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Anschließend liefen die 4 am Dünnebierhaus (wo das Standesamt untergebracht ist) durch die Katharinenstraße, entlang an der Nicolaischule, den Neubauten, der Katharinen und der St. Nepumuk-Kirche, in Richtung Schloß Osterstein.
Der Sachse: Dieses schicke Schloß war früher das Sorgenkind der Stadt Zwickau."
Felix: "Wieso denn das?"
Elfriede: "Das war jahrzehntelang eine ziemliche Ruine."
Hilde: "Richtig zum Fürchten. Hab als Kind immer gedacht, dass da der Buhmann drinn wohnt!"
Der Sachse: "Mittlerweile ist es aber sehr aufwendig saniert worden und stellt nun ein richtiges Schmuckstück dar."
Felix: "Ist das nun ein Museum oder Wohnsitz eines Prominenten?"
Der Sachse: "Nein mein Herr. Viel besser: es ist eine Seniorenresidenz!"

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Felix: "Die kostet bestimmt ein bisschen was!"
Hilde: "Ja, davon könn'se ausgehen."
Der Sachse: "Im Übrigen: das große verfallene Gebäude links daneben ist das Kornhaus. Es war früher der Getreidespeicher der Stadt und soll in den nächsten Jahren saniert werden. Damit ist jetzt auch schon angefangen worden."
Felix: "Und wissen Sie, was dort einmal reinkommen soll?"
Der Sachse: "So wie ich informiert bin, u.a. die Stadtbibliothek."
Elfriede: "Ja, das wird auch Zeit, dass die in ein neues Gebäude kommt. Die Jetzige ist total verfallen."
Der Sachse: "Früher gabs dort nebenan noch einen Gefängnisbau. Genau dort, wo der Supermarkt und die neuangepflanzte Begrünung und die Infotafel zu dem einen der alten Stadttore stehen. Aber der wurde in einer Nacht-und Nebelaktion abgerissen."
Elfriede: "Ja, das gab einen ziemlichen Aufstand damals, denn das Gefängnis stand unter Denkmalschutz. War irgendwie ein ganz seltener Baustil, oder so."
Im Anschluss setzten sich die 4 in Richtung Mulde in Bewegung.

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Der Sachse: "Hier haben Sie die Zwickauer Mulde. Sie fließt quer duch die ganze Stadt und Teile des Landkreises und fließt dann mit der Freiberger Mulde bei Freiberg zusammen. Das Muldenufer in der Ecke der Stadt wurde jetzt neu gestaltet. U.a. neu bepflanzt und einen Spielplatz hat man auch gebaut."
Felix: "Sehr schön. Aber ist das nicht immer so ne Sache mit Flüssen direkt im Stadtzentrum? Gerade wegen Hochwasser."
Der Sachse: "Ja, da hat Zwickau auch so einiges hinter sich. Allerdings wurde es nur einmal so richtig schlimm: und zwar 1954. Da stand die Stadt richtig unter Wasser. In den Jahren danach konnte der Muldendamm immer wieder gehalten werden. Allerdings erwischt es manche Stadtteile trotzdem immer wieder."
Hilde: "Ja Crossen zum Beispiel. Da war's 2002 am Schlimmsten. Da hat's u. a. auch die Feuerwehr erwischt."
Elfriee: "Richtig. Aber zu Dresden, Grimma oder dem Erzgebirge trotzdem kein Vergleich."

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BeitragVerfasst: Mo Aug 08, 2011 23:09 
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Der Sachse: "Neben der Neubegrünen wurde ja auch hier in der Nähe der Citytunnel gebaut. Er dient als Umfahrung des Neubaugebietes und bindet direkt an die B93 an.
Felix: "City-Tunnel. Klingt ja interessant. Gab aber bestimmt viele Diskussionen um einen Tunnel mitten im Zentrum."
Hilde: "Oh ja, das kann man laut sagen. Hochwasser- und Lärmschutz für die Anwohner, so'n Schwachsinn!"
Elfriede: "Naja, wer weiß. Ich will so ne Katastrophe wie 54 nicht unbedingt erleben."
Der Sachse: "Die Brücke hier auf der anderen Seite ist übrigens die Paradiesbrücke. Sie führt auf das andere Muldenufer und von dort aus kann man entweder in Richtung Trillerberg oder in Richtung Pöhlau laufen.
Hilde: "Ja, wenn man links und rechts richtig weiß!"

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Der Sachse: "Hier sehen Sie den Pulverturm mit dem letzten Stück der Stadtmauer."
Hilde: "Ich hab mich als Kind immer gefragt, was für Pulver dort drin gelagert sein soll."
Der Sachse: "Meine Liebe, ich bitte Sie! Schießpulver natürlich! In der damaligen Zeit gab es noch keine Panzer oder Kampfjets wie zur heutigen Zeit. Da brauchte man noch jede Menge Schießpulver, um die Kanonen und Gewehre verwenden zu können."
Felix: "Aber ist es nicht ungewöhnlich, dass so ein alter Turm inmitten relativ moderner Neubauten steht?"
Der Sachse: "Ja, in der Tat. Dieser Umstand ist einem ziemlich barbarischen Stadtplanungsprogram aus DDR-Zeiten geschuldet. Früher gab es hier eine richtige Altstadt. Diese wurde aber abgerissen, um eine neue, sozialistische Stadt aufbauen zu können. Glücklicherweise entdeckte man aber unter dem Rest der Altstadt eine Faulschlammlinse, wodurch die Neubebauung unmöglich wurde."
Elfriede: "Zum Glück. Ich brauch solche Betonkästen nicht!"

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Der Sachse: "Eine der beliebtesten Ecken der Stadt ist der Schumannplatz mit dem Brunnen der Freundschaft. Er wurde in den späten DDR-Jahren vom Zwickauer Künstler Jo Habort gestaltet. Vorher stand dort ein Stalin Gedenkpavillion."
Felix: "Der Brunnen gefällt mir. Recht modern aber nicht so übertrieben, wie in anderen Städten."
Hilde: "Ja, eine schöne Ecke. Gibt auch so manch einen Supermarkt in der Nähe zum Einkaufen."

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BeitragVerfasst: Di Aug 09, 2011 18:32 
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Über den Dr.-Friedrichs-Ring liefen die 4 im Anschluss an den Arcaden (großes Einkaufszentrum) vorbei auf den Domhof.
Der Sachse: "Hier sehen Sie die Priesterhäuser. Sie sollen als Wohnhäuser für die Dompfarrer gedient haben. Außerdem ist es das älteste Wohnhausensemble Deutschlands."
Felix: "Interessant. Was ist nun dort untergebracht?"
Der Sachse: "Zum einen ein recht beliebtes Museum für Stadtgeschichte. Zum anderen das so genannte Brauhaus. Dieses zählt zu den angesagtesten und schönsten Restaurants der Stadt."
Felix: "Das klingt gut. Dort könnten wir ja eine Pause machen."
Hilde: "Gute Idee, ich hab nen Riesenhunger!"
Elfriede: "Ja, ich auch. Nur, hoffentlich kriegen wir noch einen Tisch für uns 4."
Der Sachse: "Ja, hoffentlich. Und bevor ichs vergess: da links, das ist die Gallerie am Domhof. Dort finden regelmäßig Ausstellungen, Buchbesprechungen, Kunstkurse, Vorträge oder kleinere Konzerte statt."

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Nach einer zünftigen Stärkung im Brauhaus führte der Sachse seine Begleiter zum Dom, der direkt gegenüber liegt.
Der Sachse: "Hier sehen Sie den Dom St. Marien der Stadt Zwickau. Er entstand im Jahre 1180, zunächst noch romanische Kirche und wurde dann immer wieder umgebaut. Ursprünglich hatte er auch einen anderen Turm, doch der fiel einem Blitzschlag zum Opfer. Darauf bekam er einen barocken Turm. Interessant ist sicher auch, dass der Zwickauer Dom kein Bischofssitz ist, sondern nur wegen seiner Größe und Pracht den Titel trägt. Außerdem besitzt er keine eigene Kirchgemeinde mehr, sondern beherbergt die Gemeinde der alten Nicolaikirche, die es schon sehr lange nicht mehr gibt. Sie stand in etwa da, wo jetzt die Hochhäuser vom Alten Steinweg stehen. Sie erinnern sich, ganz in der Nähe vom Pulverturm."

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BeitragVerfasst: Mi Aug 10, 2011 16:35 
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Der Sachse: "Der Turm ist 87m hoch und dürfte damit das höchste Bauwerk in der Innenstadt sein. Man kann ihn sogar besteigen, aber leider sind freitags keine Führungen."
Felix: "Sehr schade!"
Der Sachse: "Ach, und wussten Sie, dass der Dom jährlich ein paar Zentimeter sinkt?!"
Hilde: "Was?! Wieso das denn???"
Der Sachse: "Ganz einfach: durch den Bergbau, der bis ins letzte Jahrhundert dauerte. Nahezu das ganze Zentrum ist unterhöhlt und liegt deswegen jetzt tiefer als der Pegel der Mulde."
Hilde: "Was ?! Zwickau säuft ab? Soll ich mir jetzt ein Boot kaufen?"
Elferiede: "Aber nein, Du siehst ja, dass da nichts passieren kann."
Der Sachse: "Genau. Der Dom wird deswegen jetzt mit Laserlots im Kirchenschiff überwacht. So können die Experten erkennen, falls der Dom auf einmal einsturzgefährdet wäre oder ähnliches passieren könnte."

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Im Anschluss gingen die 4 in die Peter-Breuer-Straße in Richtung Schwanenteich. In der Peter-Breuer-Str. machten Sie kurz halt.
Felix: "Das ist ja interssant: Moderne trifft historische Altstadt.!"
Der Sachse: "Ja, in der Tat. Die Peter-Breuer-Str. zählt mittlerweile als angesagte Kneipenmeile, die die historische Altstadt mit sehr modernen Bauten verknüpft. Im Sommer herrscht hier draußen Hochkonjunktur. Es gibt zahlreiche Kneipenfeste mit Livemusik und auch zum alljährlichen Stadtfest geht hier einiges ab."
Elfriede: "Oh ja. Und nicht nur die ganz jungen Leute sind hier unterwegs, auch unser eins bekommt hier was geboten."

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Der Sachse: "Bevor wir zum Schwanenteich laufen, zeige ich Ihnen noch den Kornmarkt. Zu DDR-Zeiten war dieser Platz eine finstere Gegend. Seit der Wende hat sich hier einiges getan. Es entstand ein Geschäftshauskomplx, der u.a. ein Hotel einer bekannten Kette und ein Modehaus beherbergt. Der Platz selbst ist auch wieder gut in Schuss und der Mühlsteinbrunnen erinnert an die Geschichte des Kornmarkts als Handelsplatz für Getreide während des Mittelalters. Das Hauptgebäude der FH und ihre hochmoderne und gut ausgestattete Bibliothek befinden sich übrigens hier. Und um das Parkplatzproblem in der Innenstadt zu lösen, wurde unter dem Kornmarkt eine Tiefgarage angelegt."
Felix: "Klingt ja interessant. Scheinbar versucht man in Zwickau wirklich, die Schäden, die im Krieg und zu DDR-Zeiten entstanden sind, wieder auszubessern. Wirklich ein schönes Zentrum."

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BeitragVerfasst: Mi Aug 10, 2011 22:58 
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Nun ging es zum Schwanenteich.
Der Sachse: "Das hier ist nun der Schwanenteich, der grünen Lunge der Innenstadt. Er besteht aus dem kleinen und dem großen Teich und dem dazugehörigen Parkgelände."
Felix: "Hmm, das sieht ja sehr schön aus."
Hilde: "Ja, hier kann man schön die Enten und Schwäne füttern."
Elfriede: "Und schön spazieren gehen."
Felix: "Sagen Sie, das hier hinten sieht doch aus wie ein Springbrunnen oder sowas."
Der Sachse: "Ganz genau! Das ist die Vorrichtung einer Fontäne. Die ist aber leider derzeit nicht in Betrieb."
Felix: "Schade. Sieht bestimmt schön aus!"
Elfriede: "Und ob!"

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Der Sachse: "Zum Park gehört noch eine Bootsstation mit kleinen Segelbooten und Tretbooten, natürlich im Schwanendesign, ein Ziegengehehe, ein Spielplatz mit großer Liegewiese, diverse Vogelvolieren, Angelplätze, verschiedene Ehrenmale und vieles mehr."
Felix: "Klingt sehr einladend. Schade nur, dass heute das Wetter so schlecht ist."
Elfriede: "Ja, das finde ich auch. Hätte man sicher noch viel mehr unternehmen können."

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Über die Humboldtstraße ging es dann die Crimmitschauer (wo Hilde im Netto ihr Haarspray kaufen konnte) nach Pölbitz zum Automobil-Museum.
Der Sachse: "Das hier ist der Teil der Zwickauer Geschichte, der die Stadt in modernerer Zeit neben dem Bergbau berühmt gemacht hat. Mit August Horch begann der Automobilbau in Zwickau im Jahre 1904. Die Marke Horch war damals weit verbreitet. Schließlich entwickelte sich die bekannte Marke Audi daraus, doch private Streitigkeiten und der 2. Weltkrieg führten zu einigen Veränderungen. Zu DDR-Zeiten begann dann die Produktion von Horch-Geländewagen (P2 und P3) und LKWs (H3A und H6) doch dann wurde ein Fahrzeug gebaut, dass zum Kultfahrzeug und heimlichen Wahrzeichen der Stadt werden sollte: der Trabant. Aber die Automobilgeschichte der Stadt war mit der Wende nicht vorüber: das VW-Werk im Stadtteil Mosel zählt zu den größten Arbeitgebern der Region und sorgt dafür, dass der Name Zwickau auch in folgenden Jahren mit Fahrzeugbau verbunden ist.
Felix: "Faszinierend. Ich würde sagen, wir schauen uns das Museum mal an."

Anschließend gingen die 4 ins Automobilmuseum und besichtigten die Ausstellung. Damit war die Stadtführung durch Zwickau beendet. An der Zentralhaltestelle verabschiedeten Felix und der Sachse sich von Hilde und Elfriede und fuhren mit der Straßenbahn zum Hauptbahnhof. Dort stiegen sie in den Franken-Sachsen-Express, der sie in die sächsische Landeshauptstadt Dresden brachte...

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BeitragVerfasst: Do Aug 11, 2011 15:14 
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DerSachse
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In Dresden angekommen, ging ich mit Felix zum Altmarkt. Hier findet jedes Jahr der berühmte Striezelmarkt während der Adventszeit statt. Auf dem Bild sehen wir den 1969 eröffneten Kulturpalast.
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Mitten auf dem Altmarkt stolperten wir über diese Gedenkstätte.
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Wir gingen weiter zum Neumarkt, der sich in den letzten Jahren stark verändert hat. Im Zentrum steht die wieder aufgebaute Frauenkirche.
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Hier die Frauenkirche in voller Pracht.
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Das Johanneum war ursprünglich das Stallgebäude des Kurfürsten von Sachsen, heute beherbergt es das Verkehrsmuseum.
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Wir liefen rechts am Johanneum in Richtung Hofkirche am Fürstenzug vorbei. Hier hat sich das sächsische Kurfürstentum auf Kacheln aus Meißner Porzellan verewigt.
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Bevor wir uns Semperoper und Zwinger zuwenden, machten wir noch einen kleinen Abstecher über die Elbe zum berühmten Canaletto-Blick.
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BeitragVerfasst: Do Aug 11, 2011 15:42 
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DerSachse
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Wir gingen wieder zurück über die Augustusbrücke und erreichten den Theaterplatz.
Felix: Und hier wir also das Radeberger Bier gebraut?
DerSachse: Nein, das ist die Semperoper. Sie ist, wie der Name schon sagt, ein Opernhaus, geplant von Gottfried Semper.
Felix: Aber in der Werbung ist sie doch immer mit dem Bier zu sehen.
DerSachse: Mach dir nichts draus, die Frage taucht bei fast allen Touristen auf, die ganzen Stadtführer sind schon genervt, aber dagegen kann man nichts machen.
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Wenn wir uns einmal umdrehen, sehen wir das Residenzschloss. Einst war es diente als Regierungssitz der sächsischen Kurfürsten uns Könige, allen voran August der Starke. Heute beherbergt des die Schatzkammer August des Starken, das Grüne Gewölbe. Weiterhin befindet sich hier die Türckische Kammer, auch ein Museum, außerdem die Münzsammlungen und das Kupferstichkabinett.
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Im Zwinger hat man zu damaliger Zeit gelustwandelt und gefeiert. Heute ist der Zwinger für jeden zugänglich und beherbergt den Mathematisch-pysikalischen Salon, die Rüstkammer und die Porzellansammlung. Zur Zeit finden hier die Zwingerfestspiele statt. Es gibt übrigens auch ein Glockenspiel mit Glocken aus Meißner Porzellan.
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Das ist das berühmte Kronentor des Zwingers. Hier wird mal wieder restauriert.
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Felix' Blicke streifen zum Schauspielhaus, als er mich auf einmal auf einen Schriftzug aufmerksam macht.
Felix: Schau mal, ein Restaurant mit meinem Namen!
DerSachse: Sachen gibts...
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Als nächstes machten wir uns auf den Weg zum Großen Garten.

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BeitragVerfasst: Do Aug 11, 2011 16:02 
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Auf dem Weg dort hin kamen wir an der Gläsernen Manufaktur vorbei, die ganz umweltfreundlich mit der Güterstraßenbahn, der CarGoTram, bedient wird. Hier wird der VW Phäton gebaut. Wie man auf dem Bild erkennen kann regnete es gerade mal, aber es gibt ja bekanntlich kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.
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Trotz des Gewitterschauers ging es weiter in den Großen Garten. Er ist die grüne Lunge Dresdens und wurde zu Zeiten des Barock angelegt.
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Im Großen Garten begegneten wir ein paar mal der Parkeisenbahn, wovon es leider kein Bild gibt. Wir machten uns auf zu Waldschlösschen, ich musste doch Felix unbedingt unsere berühmteste Brücke zeigen.
Das ist der Blick aus dem Pavillion in Richtung Altstadt.
Felix: Ich dachte die Waldschlösschenbrücke versperrt einem die Sicht auf die Altstadt.
DerSachse: Tja, das einzige was hier stört ist das Grünzeug.
Felix: Stimmt.
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Felix: Und das ist also die Waldschlösschenbrücke.
DerSachse: Ja, das ist unsere berühmteste Brücke, ich finde sie schön.
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Bei so viele Sehenswürdigkeiten ist es gar nicht so einfach welche man weg lässt. Ich entschied mich Felix noch Schloss Pillnitz zu zeigen.

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BeitragVerfasst: Do Aug 11, 2011 16:24 
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Felix: Hier ist es ja schön, so viele verschiedene Bäume.
DerSachse: Ja das sind größten Teils Geschenke von Staatsmännern anderer Länder die hier zu Gast waren. August der Starke hatte eben ein Faible für Gärten. Natürlich mussten die exotischen Pflanzen auch irgendwie überwintern, dafür wurden Orangerien gebaut.
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Palmen und dergleichen haben wir natürlich auch.
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Ein Blick von der Gondelanlegestelle zum Wasserpalais. Von hier aus ließ sich der Kurfürst mit einer Galeere in die Stadt fahren.
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Hier in Pillnitz finden wir auch die Pillnitzer Weinberge. Sächsischen Wein kann ich nur empfehlen, besonders der trockne Weißwein ist ein Genuss.
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Danach setzten wir mit der Fähre über um uns auf den Weg nach Tolkewitz, ein Stadtteil von Dresden, zu machen.
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Dort angekommen ging es erstmal nach Hause was Trinken, es war in der Zwischenzeit ganz schön warm geworden.

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BeitragVerfasst: Do Aug 11, 2011 16:47 
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Nach der kurzen Stärkung ging es los in Richtung Elbwiesen, vorbei an der Bethlehemkirche. Diese 1950/51 erbaute Kirche ist die erste Neubaukirche in der DDR nach dem Krieg.
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Nach dem Bild ging es weiter zu den Elbwiesen, zu meinem Lieblingsplatz an der Elbe. Dieser befindet sich gegenüber dem Fernsehturm. Er wurde von 1963 bis 1969 gebaut und hat eine Höhe von 252m. Leider ist er nicht mehr begehbar, es scheitert am Eigentümer, der Telekom. :rolleyes
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Während wir so die Ruhe und Kühle genießen kommt doch tatsächlich ein Schaufelraddampfer der weißen Flotte vorbei.
Felix: Das ist ja sogar die Dresden.
DerSachse: Tja, perfekt arrangiert. :grinsen
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DerSachse: Zum Schluss zeige ich dir noch eine Brücke.
Felix: Ist die Berühmt?
DerSachse: Ich denke schon. Übrigens wurde über diese Brücke damals genauso konträr gestritten wie heute über die Waldschlösschenbrücke. Es handelt sich um die Loschwitzer Brücke.
Felix: Die kenne ich gar nicht.
DerSachse: Wenn ich Blaues Wunder sage kennst du sie bestimmt. :pfeif
Felix: Ja, das sagt mir was. :kicher
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Danach machte sich Felix mit Geleitschutz auf nach Nordost Hessen.
Ich wünsche Felix eine gute Weiterreise. :kavalier

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BeitragVerfasst: Sa Aug 20, 2011 18:31 
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Nach langer beschwerlicher Reise kommt Felix Zirndorfer schließlich mit seinem Geleitschutz im schönen Nordost-Hessen an

DSCF5663a.jpg

Darklord zur Rabia und Saphira: Seht ihr! Es war doch besser die Rüstung anzubehalten! Der kommt mit bewaffnetem Geleitschutz.
Rabia: Das scheint eine Kriegerin zu sein.
Saphira: Die sieht ziemlich gefährlich aus.
Darklord: Ich begrüße erst einmal unseren Gast und ihr behaltet die Kriegerin im Auge!


DSCF5664a.jpg

Darklord: Willkommen Herr Zirndorfer - ich hoffe sie hatten eine gute Reise. Ich bin der dunkle Lord, aber sie dürfen mich ruhig Darklord nennen.
Felix: Einen schönen guten Tag, Darklord. Bitte nennen Sie mich Felix.
Darklord: Darf ich vorstellen - Rabia und Saphira - meine beiden Lieblings-Hexen.
Felix: Guten Tag meine Damen!

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Felix: Ich würde Ihnen gerne meine Begleiterin vorstellen, aber sie hat mir ihren Namen noch nicht verraten. Sie wurde mir von meinem sächsischen Freund als Geleitschutz mitgegeben. Sie ist sehr schweigsam, aber dennoch freundlich.
Saphira: Seid gegrüßt, edle Kriegerin. Ich bin übrigens keine Hexe, sondern eine Magierin, aber der feine Unterschied ist wohl zu hoch für unseren dunklen Lord. :kicher
Kriegerin: Ich grüße euch ebenfalls.
Darklord: Na dann lasst uns mal was essen und dann gleich zu unserer ersten Besichtigungstour aufbrechen. Hier auf dem Lande gibt es nicht allzu viele roße Sehenswürdigkeiten, aber ich werde versuchen, euch die schönsten Fleckchen zu zeigen, Herr Felix.


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